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Das Tragen und die motorische Entwicklung des Kindes


Der Körper des Kindes entwickelt sich umso schneller, je mehr seine Sinne stimuliert werden: tasten, riechen, hören, schmecken und sehen. Durch verschiedene Reize trägt das Tragen aktiv zur allgemeinen Entwicklung des Körpers bei: Hautkontakt (der Körper des Babys berührt direkt den Körper von Mutter/Vater), ständig übertragene Bewegungen, Geruch der Haut, Herzschläge, Stimme, Geschmack der Haut, Erkennen des Gesichts, das ganz nah ist.
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Diese Reize sind besonders vorteilhaft für Frühgeborene, deren Entwicklung noch weniger abgeschlossen ist als bei Babys die 40-41 Wochen im Mutterleib verbrachten. „Neugeborene können getragen werden, während sie schlafen, was eine natürliche Vorbeugung vor dem plötzlichen Kindstod ist.“ (Dr. Susan Markel).

Welche Entwicklungen des Kindes werden also durch das Tragen positiv beeinflusst? Zuerst die Haut: Die Haut ist das größte sensorische Organ des menschlichen Körpers. Es ist das bei der Geburt am weitesten entwickelte Organ des Menschen, und somit das Organ, mit dem das Kind am besten kommuniziert.
Ausserdem werden die Motorik-, der Rücken- und auch die Hüftentwicklung maßgeblich beeinflusst. Wenn das Kind ganz nah am Körper getragen wird, schmiegt sich sein Körper an die Formen der Mutter / des Vaters an und macht alle Bewegungen mit. Tragen trägt somit zur Entwicklung der Motorik und zum Erlernen von Gleichgewicht und Laufen bei. Die korrekte Rückenentwicklung des Babys ist durch das ergonomische Design des ERGObaby Carriers gewahrt. Der Rücken des Babys kann sich durch die Anhock-Spreizhaltung, die das Kind instinktiv einnimmt und bei der die nach der Geburt noch bestehende Rundung der Wirbelsäule gewahrt bleibt, entsprechend entwickeln. Die Hüfte des Babys, die bei der Geburt noch unfertig ist, entwickelt sich ideal in der Anhock-Spreizhaltung, wodurch darüber hinaus einer Hüftdysplasie vorgebeugt werden kann.
Zudem ist das Tragen des Kindes auch bei der Schädelentwicklung von Vorteil. Der Schädel des Neugeborenen ist noch weich. In einem Jahr vergrößert sich sein Umfang um 12 cm. Während er noch wächst, kann er sich daher leicht verformen, wenn der Kopf des Babys längere Zeit auf derselben Seite liegt. Beim senkrechten Tragen kann dieser sogenannte flache Kopf (Hinterkopfplagiocephalie) vermieden werden.

Wenn Sie sich auch für detaillierte Informationen zu den Auswirkungen auf die psychische und affektive Entwicklung Ihres Kindes interessieren, dann lesen Sie bitte hier weiter.

Autorin: Présence Bouvier (Managing Editor)

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